Eternal Alert ist eine Soforthilfe-Armbanduhr, die in kritischen Momenten automatisch Unterstützung organisiert. Wird ein Notfall erkannt oder manuell ausgelöst, informiert das System zuverlässig die hinterlegten Kontakte – auf Wunsch auch eine professionelle Leitstelle. Grundlage dafür sind energieeffiziente Low-Power-IoT-Chips, die stabile Konnektivität bei minimalem Stromverbrauch ermöglichen. In der Praxis bedeutet das: bis zu ein Jahr Akkulaufzeit, kaum Ladeaufwand und damit eine Begleitung, die tatsächlich im entscheidenden Moment einsatzbereit ist.
Die Uhr wurde für Senior:innen, pflegebedürftige Menschen und Familien konzipiert, lässt sich aber ebenso im erweiterten Umfeld nutzen – etwa für Alleinarbeiter oder Ersthelfer. Dank ihres unaufdringlichen Designs und der unkomplizierten Handhabung fügt sich Eternal Alert in den Alltag ein: anlegen, Kontakte hinterlegen, Betriebsmodus wählen – fertig. Sollte sich Ihre Situation ändern (z. B. Reha, Umzug, saisonale Nutzung), passt sich das System durch seine flexiblen Einstellungen an, ohne dass Sie neue Verträge eingehen müssen.
Sicherheit ohne monatliche Grundgebühr: was das für Sie bedeutet
Ein zentrales Merkmal von Eternal Alert ist das Preismodell ohne monatliche Grundgebühren für die Basisfunktionen. Für Sie heißt das:
- Sie zahlen keine laufenden Fixkosten, nur die einmalige Anschaffung.
- Die Kernfunktionen – etwa das Auslösen eines Notrufs und die Benachrichtigung Ihrer hinterlegten Kontakte inklusive Standortübermittlung – sind ohne Abo nutzbar.
- Sie behalten die volle Kontrolle darüber, ob und wann Sie zusätzliche Dienste buchen.
Gerade für Senior:innen und Familien ist das attraktiv, weil Sicherheit planbar und erschwinglich bleibt – auch dann, wenn das System nicht täglich im Einsatz ist. Während klassische Hausnotruf-Lösungen häufig mit monatlichen Pauschalen arbeiten, bietet Eternal Alert die Möglichkeit, ein modernes, mobiles Notrufsystem dauerhaft vorzuhalten, ohne kontinuierliche Kosten zu verursachen. Für viele pflegebedürftige Menschen mit begrenztem Budget ist das ein wichtiger Unterschied im Alltag.
Wann optionale Premium-Services sinnvoll sind
Neben der abofreien Basis gibt es Premium-Services, die in bestimmten Lebenslagen einen deutlichen Mehrwert bieten:
- Direkte Anbindung an eine 24/7-Leitstelle: Ideal, wenn Angehörige nicht jederzeit erreichbar sind oder wenn eine professionelle Erstbeurteilung und Koordination von Rettungskräften gewünscht ist. Das ist besonders relevant, wenn Betroffene allein leben oder häufig unbeaufsichtigt unterwegs sind.
- Erweiterte IoT-Datentarife: Sinnvoll bei intensiver Nutzung, häufigen Ortswechseln, Auslandsaufenthalten oder wenn zusätzliche Gesundheits- und Aktivitätsdaten in Telemedizin-Setups geteilt werden sollen (z. B. zur engmaschigen Betreuung von Herzpatient:innen oder Diabetiker:innen – selbstverständlich in Abstimmung mit den behandelnden Fachkräften).
- Erweiterte Benachrichtigungsszenarien: Etwa abgestufte Alarmketten (Angehörige, Pflegedienst, Nachbarschaftshilfe, Leitstelle) oder strukturierte Rückmeldungen, wer den Alarm übernimmt.
Als Faustregel gilt: Je unabhängiger die betroffene Person lebt und je seltener Angehörige unmittelbar eingreifen können, desto sinnvoller ist die Aufschaltung auf eine Leitstelle. Wer hingegen primär eine kostengünstige, robuste Grundsicherung sucht, fährt mit dem Basispaket ohne Abo sehr gut.
Pflegekassen-Zuschuss in Deutschland: Voraussetzungen und Einordnung
Viele Pflegekassen unterstützen technische Lösungen, die die Selbstständigkeit erhalten und Notfälle absichern – traditionell als Hausnotruf, zunehmend auch mobil. Die genaue Einordnung kann je nach Pflegekasse variieren. Typische Voraussetzungen für einen Zuschuss können sein:
- Vorliegen eines Pflegegrades (PG 1–5).
- Die betroffene Person lebt allein oder ist häufig allein, sodass in einer Notsituation nicht regelmäßig eine andere Person helfen kann.
- Es besteht ein erhöhtes Risiko für Stürze oder gesundheitliche Notfälle, und das System verbessert nachweislich die Erreichbarkeit von Hilfe.
Wichtig:
- Je nach Kasse wird das Produkt als Hausnotruf-Alternative, mobiles Notrufsystem oder technisches Pflegehilfsmittel beurteilt. Fragen Sie gezielt nach der Förderung mobiler Notruflösungen.
- Die Form der Förderung kann variieren: Manche Kassen gewähren einen Zuschuss zur Anschaffung, andere unterstützen laufende Dienste (etwa Leitstellenaufschaltung). Bei Eternal Alert ohne Grundgebühr kann ein Zuschuss punktuell die Anschaffung erleichtern; für Premium-Services wie eine Leitstelle kommt eine monatliche Bezuschussung in Betracht – je nach Kasse.
Bitte beachten Sie, dass die finale Entscheidung immer bei der Pflegekasse liegt. Eine direkte Rücksprache vor dem Kauf klärt, in welchem Rahmen und für welche Bestandteile ein Zuschuss möglich ist.
Antrag stellen: Unterlagen, Ablauf und Tipps
So gehen Sie strukturiert vor:
- Pflegekasse kontaktieren: Fragen Sie nach Fördermöglichkeiten für mobile Notrufsysteme bzw. Hausnotruf-Alternativen und lassen Sie sich die Antragsunterlagen zusenden.
- Bedarf begründen: Beschreiben Sie kurz, warum das System benötigt wird (z. B. Sturzrisiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, häufiges Alleinsein).
- Unterlagen zusammenstellen:
- Kopie des Pflegegrad-Bescheids (falls vorhanden).
- Ärztliche Bescheinigung zum gesundheitlichen Risiko (optional, aber hilfreich).
- Kostenvoranschlag/Angebot für Eternal Alert (inkl. eventueller Premium-Dienste).
- Kontaktdaten und Einverständniserklärungen, soweit von der Kasse gefordert.
- Antrag einreichen: Per Post oder digital – je nach Vorgabe der Kasse.
- Begutachtung/Prüfung: In manchen Fällen bezieht die Kasse den Medizinischen Dienst (MD) für eine Einschätzung ein. Das kann telefonisch oder vor Ort erfolgen.
- Entscheidung und Umsetzung:
- Bei Zusage erhalten Sie einen Bewilligungsbescheid. Klären Sie, ob die Kasse direkt mit dem Anbieter abrechnet oder Sie in Vorleistung gehen und den Zuschuss erstattet bekommen.
- Fragen Sie nach der Dauer der Bewilligung und ob spätere Anpassungen (z. B. Leitstellenaufschaltung) möglich sind.
Hinweis zu Fristen: Pflegekassen entscheiden in der Regel innerhalb weniger Wochen. Wenn Sie absehen, dass ein Notfallsystem kurzfristig nötig ist, weisen Sie auf die Dringlichkeit hin.
Alltagsszenarien: so hilft Eternal Alert konkret
- Seniorin stürzt in der Küche: Die Uhr registriert den Notfall oder die Seniorin löst per Knopfdruck aus. Hinterlegte Angehörige erhalten den Alarm mit Standort und können entscheiden, ob sie selbst fahren, Nachbarn informieren oder den Rettungsdienst rufen. Mit Leitstellenaufschaltung wird die Situation professionell eingeschätzt und Hilfe sofort koordiniert.
- Pflegender Angehöriger unterwegs: Der Partner mit Pflegebedarf bleibt zu Hause. Sollte etwas passieren, geht der Alarm an das Smartphone des Angehörigen sowie an eine zweite Kontaktperson. Über die Historie sieht man später, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hat – beruhigend für alle Beteiligten.
- Kind auf dem Schulweg: In einer unangenehmen Situation kann das Kind unauffällig einen Alarm absetzen. Eltern werden informiert und sehen, wo es ist. Die Uhr bleibt dank langer Akkulaufzeit auch nach einem langen Schultag zuverlässig.
- Alleinarbeiter im Außendienst: Bei Risikoarbeiten ist ein diskreter Sicherheitsmodus aktiv. Kommt es zu einem Notfall, wird eine definierte Alarmkette angestoßen – optional mit Leitstelle, die Einsatzkräfte führt, wenn Angehörige zu weit entfernt sind.
Diese Beispiele zeigen, dass Eternal Alert mehr ist als ein klassischer Hausnotruf. Es ist eine flexible Sicherheitslösung für zu Hause, unterwegs und in Übergangssituationen (z. B. Reha, Kurzzeitpflege, Urlaube).
Betriebsmodi und Smart-Home-Integration: flexibel einstellbar
Eternal Alert bietet verschiedene Betriebsmodi, die Sie an Ihren Alltag anpassen:
- Basismodus ohne Abo: Manuelles Auslösen per Knopfdruck, automatische Alarmierung an hinterlegte Kontakte inklusive Standort.
- Automatikmodus: In definierten Situationen (z. B. Unbeweglichkeit über einen Zeitraum) kann automatisch ein Alarm ausgelöst werden. Die Empfindlichkeit lässt sich anpassen, um Fehlalarme zu vermeiden.
- Diskreter Modus: Unauffällige Auslösung, wenn die Situation kein offenes Hilfesignal zulässt.
Smart-Home-Integration eröffnet zusätzliche Möglichkeiten:
- Beleuchtung: Bei Alarm schaltet sich das Licht ein, um Sturzgefahr zu reduzieren oder Ersthelfern den Zugang zu erleichtern.
- Türzugang: In Verbindung mit einem Smart Lock kann autorisierten Personen temporär Zugang gewährt werden. Achten Sie hier auf klare Regeln und Protokolle.
- Benachrichtigungen: Anzeigen auf Smart Displays, akustische Signale oder Push-Nachrichten im Haushalt für Angehörige.
Tipp: Testen Sie neue Automationen zunächst im Beisein von Angehörigen, dokumentieren Sie die Einstellungen und prüfen Sie regelmäßig, ob noch alles wie gewünscht funktioniert.
Datenschutz und Privatsphäre: Sicherheit mit Augenmaß
Sicherheit hört bei Eternal Alert nicht am Handgelenk auf – sie betrifft auch Ihre Daten. So setzen Sie gute Standards:
- Datenminimierung: Aktivieren Sie nur diejenigen Funktionen, die Sie wirklich benötigen. Standortfreigaben sollten primär im Alarmfall erfolgen.
- Einwilligungen steuern: Legen Sie fest, wer Alarmmeldungen und Positionsdaten erhält. Holen Sie, wo nötig, Einverständnisse ein – insbesondere bei Familiennutzung.
- Zugriff schützen: Verwenden Sie sichere Passwörter für Konten und Apps, und vergeben Sie eine PIN für Einstellungen an der Uhr.
- Updates einspielen: Halten Sie Firmware und Apps aktuell, um Sicherheitsverbesserungen zu nutzen.
- Transparenz wahren: Dokumentieren Sie, welche Integrationen (z. B. Smart Lock, Sprachassistent) Zugriff auf Alarmdaten haben, und beschränken Sie deren Rechte auf das Nötigste.
- Datenaufbewahrung: Prüfen Sie, wie lange Protokolle und Positionspunkte gespeichert werden, und löschen Sie Routinedaten regelmäßig, wenn Sie diese nicht benötigen.
Wenn Sie Eternal Alert in einer telemedizinischen Betreuung einsetzen, stimmen Sie Datennutzung und Zugriffsrechte unbedingt mit Ihrem Behandlungsteam ab. Bei einer Kombination mit Premium-Services (etwa Leitstelle) erhalten Sie zusätzlich verbindliche Informationen zur Datenverarbeitung und zur Aufbewahrungsdauer.
Fazit: verlässlich, flexibel und förderfähig – Sicherheit, die zu Ihrem Leben passt
Eternal Alert verbindet eine lange Akkulaufzeit mit moderner Low-Power-IoT-Technologie und einem fairen Preismodell ohne monatliche Grundgebühr. Für Senior:innen, pflegebedürftige Menschen und Familien bedeutet das: alltagstaugliche Sicherheit, die mitwächst, wenn Anforderungen steigen. Optionale Premium-Services wie eine 24/7-Leitstelle oder erweiterte IoT-Datentarife schaffen zusätzliche Sicherheitsspielräume – besonders dann, wenn Angehörige nicht jederzeit erreichbar sind.
Mit einem strukturierten Antrag bei der Pflegekasse lässt sich – je nach individueller Situation – ein Zuschuss realisieren, der die Anschaffung und ggf. zusätzliche Dienste erleichtert. In Kombination mit klaren Datenschutz-Einstellungen und sinnvoll gewählten Betriebsmodi wird Eternal Alert so zu einer tragbaren Lösung, die in entscheidenden Momenten zuverlässig hilft und im Alltag kaum Aufwand verursacht.
