Eternal Alert: Sicherheit ohne Grundgebühr – automatische Notrufe mit 1‑Jahr-Akku

wallpaper-1770576543.webp

Eternal Alert ist eine Soforthilfe-Armbanduhr der ToasterNET GmbH (Erlangen, Deutschland), die speziell dafür entwickelt wurde, Sicherheit ohne laufende Grundgebühren zu bieten. Die Uhr richtet sich an Seniorinnen und Senioren, Familien, Kinder sowie pflegebedürftige Personen – und begleitet sie zu Hause wie unterwegs. Kernmerkmale sind ein automatischer Notruf bei kritischen Ereignissen, moderne Low-Power-IoT-Technik und eine außergewöhnlich lange Akkulaufzeit von bis zu einem Jahr. Dadurch wird Sicherheit im Alltag planbar, wartungsarm und unkompliziert.

Im Mittelpunkt steht ein klarer Mehrwert:

  • Sie zahlen keine monatlichen Grundgebühren für die Basisfunktionen.
  • Die Uhr kann in Notsituationen automatisch reagieren und einen Alarm absetzen.
  • Dank effizienter Funktechnologien funktioniert dies unabhängig von einem Smartphone in der Nähe.
  • Die robuste Batterielaufzeit reduziert Wartungsaufwände auf ein Minimum – wichtig, wenn Zuverlässigkeit an erster Stelle steht.

Für viele Familien ist entscheidend, dass Eternal Alert nicht nur technische Sicherheit schafft, sondern auch organisatorische Entlastung: Angehörige werden bei einem Alarm direkt einbezogen, und bei Bedarf stehen optionale Profidienste zur Verfügung.

Basisfunktionen ohne Grundgebühren – was Sie standardmäßig erhalten

Die Basis von Eternal Alert deckt die wesentlichen Anforderungen an eine verlässliche Notruflösung ab – ohne monatliche Grundgebühr. Typische Bestandteile:

  • Automatischer Notruf bei bestimmten Ereignissen (z. B. Sturzdetektion oder manuell per Knopfdruck).
  • Benachrichtigung hinterlegter Kontaktpersonen (Angehörige, Nachbarinnen/Nachbarn, Betreuung).
  • Standortübermittlung und Statusinformationen, sofern für die Alarmabwicklung erforderlich.
  • Energiesparende IoT-Verbindung für die Kernfunktionen – ohne separate App-Pflicht für die Trägerin/den Träger.

Damit ist die Uhr ideal für Menschen, die eine verlässliche Grundsicherung ohne Abo suchen. Wichtig: Die konkreten Alarmketten (wer informiert wird, in welcher Reihenfolge, mit welchen Daten) lassen sich in der Regel an die Familiensituation anpassen. So bleibt die Kontrolle in den Händen derjenigen, die verantwortlich helfen.

Premium-Services – wann sich die Aufrüstung lohnt

Wer zusätzliche professionelle Absicherung wünscht, kann optionale Premium-Services buchen:

  • Direkte Anbindung an eine Notruf- oder Serviceleitstelle: Alarme werden rund um die Uhr von Fachpersonal entgegengenommen, das bei Bedarf Rettungskräfte koordiniert und Angehörige informiert.
  • Erweiterte IoT-Datentarife: Nützlich bei häufigeren Statusmeldungen, erweiterten Telemetriedaten oder in telemedizinischen Nutzungsszenarien (z. B. Monitoring chronischer Erkrankungen in Zusammenarbeit mit Gesundheitsdienstleistern).
  • Erweiterte Eskalationslogik und Integrationen: Feingranulare Regeln, mehr Kontaktstufen oder zusätzliche Schnittstellen können die Reaktionssicherheit erhöhen.

Die Premium-Optionen sind freiwillig und können gezielt dort eingesetzt werden, wo sie tatsächlich einen Mehrwert schaffen – etwa bei erhöhtem Risiko, komplexen Betreuungssituationen oder wenn Angehörige nicht jederzeit erreichbar sind.

Pflegekasse: Voraussetzungen für eine Kostenübernahme

Eternal Alert kann als mobiles Hausnotrufsystem genutzt werden. In vielen Fällen ist eine (Teil-)Kostenübernahme durch die Pflegekasse möglich. Grundlage ist in der Regel § 40 SGB XI (Pflegehilfsmittel). Die wichtigsten Voraussetzungen in der Praxis:

  • Anerkannter Pflegegrad: Es sollte ein gültiger Pflegegrad (1–5) vorliegen.
  • Alleinleben bzw. häufiges Alleinsein: Die oder der Pflegebedürftige lebt allein oder ist regelmäßig über längere Zeiträume ohne direkte Aufsicht.
  • Erhöhtes Risiko für Notfälle: Etwa Sturzgefährdung, Kreislaufprobleme oder Erkrankungen, die plötzliches Handeln erfordern.
  • Bedienbarkeit: Die/der Pflegebedürftige kann das System im Notfall auslösen oder es arbeitet (ergänzend) automatisch.

Ob eine mobile Lösung (wie eine Armbanduhr) oder eine stationäre Lösung (klassischer Hausnotruf) bevorzugt wird, hängt vom individuellen Bedarf ab. Viele Pflegekassen akzeptieren heute mobile Systeme, wenn damit die Erreichbarkeit auch außerhalb der Wohnung verbessert wird. Maßgeblich ist stets die Begründung: Das System soll eine selbstständige Lebensführung sichern und die Pflege zu Hause ermöglichen oder erleichtern.

Hinweis: Die konkrete Leistungsgewährung, die Höhe einer Kostenübernahme und der Abwicklungsweg können je nach Pflegekasse variieren. Es empfiehlt sich, vorab mit der eigenen Pflegekasse Rücksprache zu halten.

Schritt für Schritt: So beantragen Sie die Kostenübernahme

1) Bedarf klären und dokumentieren

  • Prüfen Sie, ob ein Pflegegrad vorliegt. Falls nicht, stellen Sie bei der Pflegekasse einen Antrag auf Feststellung eines Pflegegrades.
  • Halten Sie Gründe für den Bedarf fest (z. B. Sturzereignisse, Alleinsituationen, ärztliche Hinweise auf Risiken).
  • Notieren Sie, warum eine mobile Lösung (Armbanduhr) den Alltag besser absichert als eine rein stationäre Lösung.

2) Unterlagen zusammenstellen

  • Nachweis des Pflegegrads (Bescheid).
  • Kurze Begründung des Bedarfs (formloses Schreiben der Angehörigen/Betreuung; optional ärztliche Stellungnahme).
  • Produkt- bzw. Leistungsbeschreibung und ggf. ein Kostenangebot (Basis + ggf. gewünschte Premium-Services).
  • Falls von der Pflegekasse gefordert: Formular für Pflegehilfsmittelanträge.

3) Antrag bei der Pflegekasse einreichen

  • Senden Sie die Unterlagen per Post, E-Mail oder über das Online-Portal der Kasse.
  • Bitten Sie um schriftliche Bestätigung des Eingangs und eine zeitnahe Entscheidung.

4) Prüfung durch die Pflegekasse

  • Die Pflegekasse beurteilt, ob die Voraussetzungen für ein (mobiles) Hausnotrufsystem gegeben sind.
  • In Einzelfällen kann eine ergänzende Prüfung (z. B. durch den Medizinischen Dienst) erfolgen.

5) Entscheidung und Versorgung

  • Bei Genehmigung erhalten Sie eine Kostenübernahmezusage. Klären Sie, ob die Kasse mit bestimmten Anbietern kooperiert oder ob Sie frei wählen können.
  • Stimmen Sie im Anschluss Lieferung, Einrichtung und Einweisung ab. Dokumentieren Sie die Inbetriebnahme (wichtig bei Erstattungs- oder Pauschalmodellen).

6) Nachsorge und Aktualisierung

  • Prüfen Sie nach einigen Wochen, ob die Alarmkette und Einstellungen alltagstauglich sind.
  • Passen Sie die Kontaktlisten, Eskalationsstufen und – falls gebucht – Premium-Optionen an die Lebenssituation an.
  • Informieren Sie die Pflegekasse bei wesentlichen Änderungen (z. B. Wechsel des Wohnsitzes, Betreuungsarrangements).

Tipp: Viele Pflegekassen beraten telefonisch zu mobilen Hausnotruflösungen und stellen Antragsmuster bereit. Ein frühzeitiges Gespräch klärt, welche Nachweise im konkreten Fall erwartet werden.

Einbindung in Smart Homes – Sicherheit vernetzt denken

Eternal Alert lässt sich in Smart-Home-Umgebungen integrieren, um Sicherheit und Komfort zu kombinieren. Mögliche Szenarien:

  • Alarmweiterleitung an Smart-Home-Hubs: Ein eingehender Notruf triggert Routinen, etwa das Einschalten von Beleuchtung in Fluren und Eingängen, um den Rettungskräften den Zugang zu erleichtern.
  • Tür- und Zugangslösungen: In Verbindung mit smarten Türsystemen kann Angehörigen oder Pflegekräften im Ernstfall temporär Zugang gewährt werden (unter klaren Sicherheitsregeln).
  • Sprachassistenten und Anzeigen: Alarmhinweise können visuell oder akustisch in der Wohnung ausgegeben werden (z. B. über Smart Speaker oder Displays), um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
  • Pflege-Workflows: In Kombination mit Kalendern oder Pflegedokumentationstools lassen sich Erinnerungen und Statusmeldungen automatisiert an Pflegepersonen verteilen.

Wichtig ist eine datensparsame und sichere Koppelung: Nutzen Sie nur vertrauenswürdige Plattformen, aktivieren Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung, vergeben Sie restriktive Rechte und protokollieren Sie, welche Ereignisse wohin übertragen werden.

Praxisbeispiele – aus dem Alltag für den Alltag

  • Sturz in der Wohnung: Frau M., 82, lebt allein. Beim Stolpern in der Küche löst die Uhr automatisch einen Notruf aus. Ihre Tochter erhält die Meldung mit Hinweisen zur Situation und ruft umgehend zurück. Da kein Kontakt zustande kommt, folgt der nächste Eskalationsschritt. Mit Premium-Leitstellenanbindung würde parallel Fachpersonal die Lage einschätzen und ggf. den Rettungsdienst koordinieren.
  • Alleinarbeit im Keller: Herr R., 59, arbeitet häufig allein im Hauswirtschaftsraum. Nach einem Kreislaufproblem kann er noch den SOS-Knopf betätigen. Die Alarmkette informiert seine Partnerin und einen Nachbarn; beide wissen durch die vorher definierte Zuständigkeit, wer zuerst fährt und wer telefonischen Rückhalt leistet.
  • Unterwegs zur Schule: Die 11-jährige L. trägt die Uhr auf dem Schulweg. Bei Unsicherheit drückt sie den SOS-Knopf. Die Eltern erhalten eine Benachrichtigung und können in Ruhe abwägen, ob sie selbst reagieren oder – bei gebuchter Leitstellenanbindung – professionelle Hilfe hinzuziehen.

Diese Beispiele zeigen: Entscheidend ist, die Alarmkette so zu planen, dass sie zur individuellen Lebenssituation passt – mit klaren Rollen, Verantwortlichkeiten und Eskalationsregeln.

Datenschutz & Datensicherheit – DSGVO-konform handeln

Sensible Daten verdienen besonderen Schutz. So nutzen Sie Eternal Alert datenschutzkonform:

  • Einwilligungen einholen: Informieren und dokumentieren Sie, wer welche Daten erhält (Angehörige, Betreuung, Leitstellen). Holen Sie Einwilligungen der betroffenen Person ein.
  • Datensparsamkeit praktizieren: Aktivieren Sie nur die Datenfelder, die für eine wirksame Hilfe nötig sind (z. B. Standort nur im Alarmfall).
  • Zugriffsrechte beschränken: Rollenbasiert vergeben, regelmäßig prüfen, Geräteabmeldungen dokumentieren.
  • Sichere Verbindungen nutzen: Ende-zu-Ende-gesicherte Übertragungen und starke Passwörter/Zwei-Faktor-Authentifizierung, wo verfügbar.
  • Speicherfristen definieren: Legen Sie fest, wie lange Ereignisprotokolle aufbewahrt werden, und löschen Sie Altdaten konsequent.
  • Transparenz wahren: Pflegedienste, Betreuerinnen/Betreuer und Angehörige sollten klar nachvollziehen können, welche Informationen in welchem Szenario fließen.

Wenn Sie Premium-Services buchen, prüfen Sie zusätzlich die Auftragsverarbeitungsverträge (Art. 28 DSGVO) und den Sitz etwaiger Dienstleister.

Checklisten – schnelle Entscheidungshilfe

Checkliste Geräteauswahl

  • Zielgruppe und Nutzungsszenario: Senior/in zu Hause, mobile Nutzung, Alleinarbeit, Kind auf dem Schulweg?
  • Notfalllogik: Reicht die Basisbenachrichtigung an Angehörige – oder ist eine 24/7-Leitstelle sinnvoll?
  • Akkulaufzeit & Wartungsaufwand: Passt die lange Batterielaufzeit in Ihren Alltag, sind Wechsel/Checks leicht organisierbar?
  • Tragekomfort & Akzeptanz: Größe, Gewicht, Alltagstauglichkeit; wird die Uhr gerne getragen?
  • Netzabdeckung: Ist die IoT-Funkversorgung in Wohnumgebung und typischen Aufenthaltsorten gegeben?
  • Smart-Home- und Systemintegration: Benötigen Sie Kopplungen (z. B. Licht, Tür, Pflege-Apps) – sind passende Schnittstellen vorhanden?
  • Datenschutz & Sicherheit: Rollen, Rechte, Verschlüsselung, Protokolle – entspricht das Setup der DSGVO?
  • Service & Support: Installation, Einweisung, deutschsprachiger Support, Reaktionszeiten bei Fragen oder Störungen.
  • Kostenstruktur: Keine Grundgebühren in der Basis – welche Premium-Optionen sind optional, was ist wirklich nötig?

Checkliste Pflegekasse

  • Pflegegrad vorhanden? Falls nein: Antrag auf Feststellung stellen.
  • Begründung dokumentiert? (Alleinsituationen, Sturzrisiko, medizinische Hinweise)
  • Unterlagen vollständig? (Bescheid, Bedarfsschreiben, Produktbeschreibung, ggf. Kostenangebot, Kassenformular)
  • Mobile Lösung begründet? Warum Armbanduhr statt stationärem System?
  • Zuständigkeiten geklärt? Wer reagiert im Alarmfall, welche Eskalation?
  • Rücksprache mit Pflegekasse geführt? Erwartete Nachweise und bevorzugter Versorgungsweg geklärt.
  • Entscheidung dokumentiert? Zusage/Abrechnungspfad hinterlegt, Fristen notiert.

Fazit – flexibel absichern, gezielt aufrüsten, fair finanzieren

Eternal Alert verbindet das Wesentliche: automatische Notrufe, eine außergewöhnlich lange Akkulaufzeit und eine faire Preislogik ohne monatliche Grundgebühren in der Basis. Familien, Seniorinnen und Senioren sowie pflegebedürftige Personen erhalten so eine alltagsnahe Sicherheitslösung – zu Hause und unterwegs. Wer mehr professionelle Absicherung wünscht, ergänzt gezielt Premium-Services wie die direkte Leitstellenanbindung oder erweiterte Datentarife.

Für Pflegebedürftige kann sich die Beschaffung besonders lohnen: Unter den Voraussetzungen der Pflegeversicherung ist häufig eine Kostenübernahme möglich. Mit der richtigen Begründung, vollständigen Unterlagen und einer klaren Alarmkette gelingt die Genehmigung in vielen Fällen zügig.

Der nächste Schritt ist einfach: Bedarf klären, Einstellungen planen, Antragsweg mit der Pflegekasse abstimmen – und Sicherheit im Alltag verlässlich aufsetzen. So schützen Sie, was zählt: Selbstständigkeit, Lebensqualität und das gute Gefühl, im Notfall nicht allein zu sein.

Categories: Blog
Leave a comment

AI Supporter