Eternal Alert als Pflegehilfsmittel: Kostenübernahme durch die Pflegekasse richtig beantragen

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Viele Seniorinnen und Senioren möchten so lange wie möglich selbstbestimmt leben – sicher zu Hause und unterwegs. Eternal Alert, die Soforthilfe-Armbanduhr der ToasterNET GmbH (Erlangen), unterstützt genau dabei: Sie kann in Notfällen automatisch einen Notruf absetzen, ist einfach zu bedienen und kommt dank moderner Low-Power-IoT-Technologie mit einer Akkulaufzeit von bis zu einem Jahr aus. Für Pflegebedürftige lässt sich die Kostenübernahme durch die Pflegekasse häufig prüfen. Dieser Beitrag erklärt, welche Voraussetzungen typischerweise vorliegen sollten, welche Unterlagen helfen und wie Sie den Antrag strukturiert stellen – inklusive Formulierungsbeispielen und Tipps für Rückfragen oder Widersprüche.

Hinweis: Die folgenden Informationen sind allgemeiner Natur und ersetzen keine Rechtsberatung. Die Entscheidung liegt immer bei Ihrer Pflegekasse; Details können je nach Bundesland, Vertragspartnern und Einzelfall variieren.

Voraussetzungen: Wann eine Kostenübernahme realistisch ist

Für Leistungen der Pflegekasse (SGB XI) geht es stets um Pflegebedürftigkeit und den Erhalt von Selbstständigkeit im Alltag. Bei Notrufsystemen prüfen Pflegekassen häufig, ob ein sogenannter (mobiler) Hausnotruf im Sinne eines Pflegehilfsmittels sachlich erforderlich ist.

Typische Voraussetzungen, die im Einzelfall gegeben sein sollten:

  • Anerkannter Pflegegrad (1–5); der Bescheid der Pflegekasse liegt vor.
  • Erheblicher Sicherheitsbedarf, z. B.:
    • erhöhtes Sturzrisiko, Kreislaufprobleme, Herz-/Diabetes-Erkrankungen,
    • motorische oder kognitive Einschränkungen,
    • Alleinleben oder regelmäßige Phasen allein (z. B. wenn Angehörige arbeiten),
    • Wegerisiken außerhalb der Wohnung (Einkauf, Arztbesuche).
  • Notwendigkeit einer schnell erreichbaren, leicht bedienbaren Alarmmöglichkeit – idealerweise auch automatisiert, wenn Betroffene selbst keinen Notruf auslösen können.
  • Geeignetheit des Systems: Eternal Alert ist mobil einsetzbar, unkompliziert und durch die lange Akkulaufzeit besonders verlässlich im Dauerbetrieb.

Wichtig: Manche Pflegekassen unterscheiden zwischen stationärem Hausnotruf (zu Hause) und mobilem Notruf (unterwegs). Eternal Alert fällt in der Regel in die mobile Kategorie bzw. als technisches Pflegehilfsmittel zur Notfallalarmierung. Klären Sie im Vorfeld, welche Kategorie Ihre Kasse nutzt.

Unterlagen: Das sollten Sie bereitlegen

Je klarer der Bedarf belegt ist, desto einfacher die Entscheidung. Bewährt hat sich ein vollständiges, strukturiertes Dossier mit:

  • Kopie des Pflegegrad-Bescheids.
  • Ärztliches Attest oder pflegefachliche Begründung (z. B. vom Hausarzt, Pflegedienst, Pflegeberaterin) mit:
    • kurzen Angaben zu Diagnose(n) oder Risiken,
    • Beschreibung typischer Notfallsituationen,
    • Begründung, warum ein (mobiles) Notrufsystem notwendig ist.
  • Produktinformationen zu Eternal Alert:
    • Kurzbeschreibung der Funktionen (automatischer Notruf, einfache Bedienung, lange Akkulaufzeit, mobile Nutzung),
    • Informationen zur Zuverlässigkeit (Low-Power-IoT, lange Batterielaufzeit reduziert Ausfälle),
    • ggf. Hinweise zur Integration in bestehende Abläufe (Smartphone, Smart Home).
  • Kostenvoranschlag bzw. Preisinformation:
    • Basisvariante ohne monatliche Grundgebühr,
    • optional verfügbare Premium-Services (z. B. erweiterte IoT-Datentarife, direkte Verbindung zu einer Notrufzentrale) als separater Posten.
  • Kurze persönliche Bedarfsschilderung der versicherten Person (1 Seite).
  • Optional: Stellungnahme Angehöriger/Betreuung oder Pflegeberatung zur Alltagssituation.

Tipp: Fragen Sie bei ToasterNET/Eternal Alert nach einer kompakten Produktübersicht und einem Muster-Kostenvoranschlag für Anträge bei Pflegekassen.

Schritt-für-Schritt: So stellen Sie den Antrag

1) Vorabklärung mit der Pflegekasse

  • Rufen Sie die Pflegekasse an und schildern Sie kurz den Bedarf.
  • Fragen Sie nach dem richtigen Antragsweg:
    • Pflegehilfsmittel „(mobiler) Hausnotruf“ oder „technisches Pflegehilfsmittel zur Notfallalarmierung“,
    • benötigte Formulare und ggf. Vertragspartner.
  • Lassen Sie sich Ansprechpartner, E-Mail/Postadresse und Aktenzeichen geben.

2) Begründung und Unterlagen zusammenstellen

  • Arzt-/Pflegeattest einholen.
  • Produktinfo und Kostenvoranschlag von Eternal Alert beifügen.
  • Persönliche Bedarfsschilderung verfassen.
  • Pflegegrad-Bescheid kopieren.

3) Antrag schriftlich einreichen

  • Formulare der Kasse ausfüllen (falls vorhanden) oder formlosen Antrag schreiben.
  • Alle Unterlagen beilegen, inkl. Ihrer Kontaktdaten.
  • Versand per Einwurf-Einschreiben oder E-Mail mit Lesebestätigung; Eingangsbestätigung erbitten.

4) Rückfragen beantworten

  • Die Kasse kann medizinische/pflegerische Rückfragen stellen oder ein Gutachten anregen.
  • Antworten Sie zeitnah und strukturiert; bieten Sie Dokumente an, keine sensiblen Daten ohne Notwendigkeit.

5) Entscheidung abwarten

  • Erkundigen Sie sich nach dem üblichen Bearbeitungszeitraum (oft wenige Wochen).
  • Bei Verzögerungen höflich nach dem Stand fragen.

6) Abwicklung bei Bewilligung

  • Klären Sie, ob Direktabrechnung mit der Kasse oder Erstattung nach Kauf erfolgt.
  • Prüfen Sie, ob die Bewilligung nur die Basisfunktion oder auch Premium-Services umfasst.
  • Bewilligungsbescheid gut aufbewahren.

7) Vorgehen bei Ablehnung oder Teilablehnung

  • Fordern Sie eine nachvollziehbare Begründung an.
  • Prüfen Sie die Möglichkeit eines Widerspruchs (Fristen beachten, meist 1 Monat).
  • Reichen Sie ergänzende Atteste oder situative Belege nach (z. B. dokumentierte Sturzereignisse).

Formulierungsbeispiele für Ihren Antrag

Sie können diese Muster an Ihre Situation anpassen:

  • Kurzbegründung (Betroffene Person)
    „Hiermit beantrage ich die Kostenübernahme für ein mobiles Notrufsystem (Eternal Alert) als Pflegehilfsmittel. Ich habe den Pflegegrad [X]. Aufgrund von [z. B. Sturzrisiko, Herz-Kreislauf-Erkrankung, diabetischen Schwindelanfällen] besteht ein erhöhtes Risiko, plötzlich Hilfe zu benötigen. Ich lebe [allein/oft allein] und kann in einer Notlage nicht zuverlässig selbstständig Hilfe organisieren. Die Armbanduhr Eternal Alert löst bei einem Notfall automatisch einen Notruf aus und ist dank sehr einfacher Handhabung und langer Akkulaufzeit (bis zu ein Jahr) verlässlich im Alltag. Das System unterstützt mich, meine Selbstständigkeit zu erhalten und entlastet meine Angehörigen.“

  • Ergänzung (Angehörige/Pflege)
    „Aus Sicht der Angehörigen ist eine kontinuierliche, auch außerhäusige Notfallabsicherung erforderlich. Eine Lösung, die ohne tägliches Laden auskommt, minimiert Ausfallrisiken. Eternal Alert ist mobil nutzbar und kann Notrufe automatisch absetzen, sodass auch bei Bewusstseins- oder Bewegungseinschränkungen schnelle Hilfe möglich ist.“

  • Wirtschaftlichkeitsaspekt
    „Die Basisvariante von Eternal Alert verursacht keine monatliche Grundgebühr. Damit ist sie eine wirtschaftliche Lösung mit dauerhaftem Nutzen. Optional benötigte Premium-Services (z. B. direkte Anbindung an eine Notrufzentrale) sind separat ausgewiesen.“

  • Bezug zur Zielsetzung der Pflegeversicherung
    „Das Notrufsystem trägt dazu bei, Sturzfolgen und Komplikationen durch schnellere Alarmierung zu begrenzen, fördert den Verbleib in der häuslichen Umgebung und entlastet informell Pflegende. Es unterstützt damit die Zielsetzungen der Pflegeversicherung zur Sicherung der häuslichen Versorgung.“

Wenn Rückfragen kommen oder die Kasse ablehnt

  • Klärende Antwort
    „Gern reiche ich die ergänzten Unterlagen (Attest, Bedarfsschilderung, Kostenvoranschlag) nach. Eternal Alert ist als mobile Notruflösung vorgesehen. Bitte teilen Sie mir mit, ob Sie das Produkt als (mobilen) Hausnotruf oder als technisches Pflegehilfsmittel einordnen, damit ich die Unterlagen entsprechend kennzeichne.“

  • Sachliche Argumentation bei Ablehnung

    • Bitten Sie um die vollständige Begründung inkl. zugrunde liegender Richtlinien.
    • Weisen Sie auf die individuelle Risikolage hin (konkrete Beispiele aus dem Alltag).
    • Betonen Sie die einfache Bedienung und die außergewöhnlich lange Akkulaufzeit als Faktoren für die zuverlässige Nutzung im Pflegealltag.
    • Legen Sie – wenn möglich – eine pflegefachliche Stellungnahme nach.
    • Prüfen Sie den form- und fristgerechten Widerspruch. Halten Sie den Ton höflich und lösungsorientiert.
  • Unterstützung einholen

    • Pflegeberatung der Kasse oder kommunale Pflegestützpunkte,
    • behandelnde Praxis, ambulanter Pflegedienst,
    • ggf. unabhängige Beratungsstellen.

Optionen mit der Pflegekasse besprechen

  • Basis ohne monatliche Grundgebühr

    • Deckt die Kernfunktion der Eternal-Alert-Uhr ab: automatischer Notruf, einfache Bedienung, lange Akkulaufzeit.
    • Häufig als wirtschaftliche Lösung darstellbar, da keine laufenden Grundkosten anfallen.
  • Optionale Premium-Services

    • Erweiterte IoT-Datentarife (z. B. für erweiterte Konnektivität) und direkte Verbindung zu professionellen Notrufzentralen.
    • Klären Sie, ob und in welchem Umfang Ihre Kasse diese Dienstleistungen übernimmt. Manche Kassen finanzieren bevorzugt vertraglich gebundene Notrufdienste; in anderen Fällen kann eine Teil- oder Selbstzahlung erforderlich sein.
  • Abrechnungsweg

    • Direktabrechnung durch den Anbieter oder Kostenerstattung nach Einreichung von Rechnung und Bewilligung.
    • Erfragen Sie, ob eine befristete Bewilligung (z. B. probeweise) vorgesehen ist.

Tipp: Dokumentieren Sie nach Installation kurz, wie Eternal Alert den Alltag unterstützt. Diese Praxisnähe hilft bei Verlängerungen oder späteren Rückfragen.

Integration in den Alltag und in Smart-Home-Umgebungen

  • Trageroutine etablieren

    • Die Uhr täglich morgens anlegen, abends ablegen – oder rund um die Uhr tragen.
    • Armband bequem und sicher einstellen; Ersatzarmband bereitlegen.
  • Funktionscheck und Sicherheit

    • Monatlicher Testalarm mit den hinterlegten Kontakten.
    • Akkustatus quartalsweise prüfen (trotz der langen Laufzeit).
    • Notfallkontakte aktuell halten; klare Absprachen zur Erreichbarkeit.
  • Betriebsmodi nutzen

    • Zuhause vs. unterwegs: Prüfen Sie, ob Profile/Modi für unterschiedliche Situationen sinnvoll sind (z. B. leisere Signale abends, deutliche Vibration unterwegs).
  • Einbindung in Familie und Pflege

    • Angehörige als Erstkontakte hinterlegen; Pflegekräfte informieren.
    • Eine kurze „Was tun im Alarmfall?“-Checkliste für alle Beteiligten erstellen.
  • Smart-Home-Integration

    • Wenn gewünscht: sichere Automationen, z. B. Benachrichtigung auf Familien-Smartphones, akustische Signale in der Wohnung.
    • Datenschutz beachten: Nur notwendige Daten teilen, Zugänge schützen, Berechtigungen regelmäßig prüfen.

Hinweis: Eternal Alert ist als modulares System auch in unterschiedliche Uhrenformfaktoren integrierbar – das kann die Akzeptanz erhöhen, weil die Uhr unauffällig und alltagstauglich bleibt.

Kompakte Checkliste zum Mitnehmen

  • Voraussetzungen prüfen:
    • Pflegegrad vorhanden? Sicherheitsbedarf plausibel dargestellt?
  • Unterlagen sammeln:
    • Pflegegrad-Bescheid, ärztliches/pflegefachliches Attest, persönliche Bedarfsschilderung,
    • Produktinfo Eternal Alert, Kostenvoranschlag (Basis und ggf. Premium separat).
  • Antrag stellen:
    • Richtige Kategorie mit der Kasse klären (mobiler Hausnotruf/technisches Pflegehilfsmittel),
    • Formulare ausfüllen, alles vollständig einreichen, Eingangsbestätigung sichern.
  • Rückfragen beantworten:
    • Fristen notieren, fehlende Informationen zeitnah nachreichen.
  • Entscheidung und Umsetzung:
    • Bei Bewilligung Abrechnung klären; bei Ablehnung Begründung anfordern und ggf. Widerspruch prüfen.
  • Alltag und Qualitätssicherung:
    • Testalarme, Kontaktpflege, Akkukontrolle, kurze Dokumentation zur Nutzung.

Mit dieser Struktur und den passenden Unterlagen erhöhen Sie die Chancen, dass Ihre Pflegekasse die Kosten für Eternal Alert ganz oder teilweise übernimmt. Gleichzeitig stellen Sie sicher, dass die Lösung im Alltag zuverlässig funktioniert – für mehr Sicherheit, Entlastung und Selbstständigkeit.

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